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KURZUNDKLEINSCHREIBE NR. 7 - FERIENLEKTüRE!

2010-07-29
Nach langer Pause reanimieren wir unter dem Motto «Ferienlektüre» die kurzundkleinschreibe und servieren euch eisgekühlt fünf brandneue Texte.

Unter anderem reisen wir impressionistisch, lauschen fernem Liebeskummer und springen am Lällekönig vorbei in den Rhein, während wir ganz nebenbei Lippenstift klauen und erfahren, wie man in nur vier Zeilen mit der Vergangenheit abrechnen kann.

Neugierig geworden? Lust, auch mitzumachen? Dann nichts wie ran an die Tasten! Da die nächste kurzundkleinschreibe erst auf Semesteranfang geplant ist, bleibt noch genügend vorlesungsfreie Zeit für kreative Ideen. Egal ob Kurzgeschichte oder Gedicht, Fragment oder Dialog, wir freuen uns über Deinen Beitrag! Texte, Kommentare oder Fragen einfach an dal@gezetera.ch schicken, genauere Informationen finden sich in den Bedingungen.

Nun aber Vorhang auf für die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe!

Cyril Haldemann lässt in «Die Klage des Polyphem» den mythischen Zyklopen alle Stationen von Liebeskummer durchleiden. Fast erschrickt man, dass er von der Klippe springen könnte, auf der er steht und seiner geliebten Galatea (oder wenigstens uns) zuruft. Aber was soll man ihm antworten?

«Landschaftspastelle» malt uns Anna Ospelt in ihrem gleichnamigen Gedicht. Wir sind unterwegs, auf einer verträumten Zugreise zum «Lällekönig», wie das zweite Gedicht heisst. Beide Male bleiben nur wenige Worte, um die Stimmung zu beschreiben oder wenigstens anzukratzen. Schnell einsteigen, bevor der Zug abfährt!

Gregor Szyndlers Gedicht «Früher» ist heimtückisch, kurz und nur scheinbar simpel. Beim zweiten oder dritten Durchlesen stolpert man über einzelne Wörter und versteht den Sinn auf einmal anders. Oder war früher doch alles besser?

Katerstimmung herrscht in Mileva Demengas «Sonntagmorgen. Allein.», aber scheinbar nicht lange. Bald schon sind wir draussen, auf einem gemeinsamen Ausflug durch Sonne und Regen, bis es schon fast wieder dunkel ist. Was dazwischen oder dahinter steckt, muss man selbst herauslesen …

Eine Trennung der speziellen Art erfahren wir in Daniel Lüthis «Die andere Hälfte». Auch hier geht es um Liebeskummer, doch die Methode, um damit fertig zu werden, ist nicht ganz legal … lesen auf eigene Gefahr!
© Paul Georg Meister von pixelio.de
Interesse, Deinen Text auf GezeteraOnline zu veröffentlichen? E-Mail an: dal@gezetera.ch

Die nächste Ausgabe der kurzundkleinschreibe erscheint Mitte September.